Treueprogramm Zalando Zet geht an den Start

Zalando wächst im 2. Quartal langsamer

Zalando - der Berliner Online-Modehändler aus Berlin (Foto: Zalando)
Zalando - im zweiten Quartal 2017 liegt der Berliner Online-Modehändler in puncto Umsatz hinter den Erwartungen (Foto: Zalando).

Der Online-Modehändler Zalando ist im Sommergeschäft 2017 etwas langsamer gewachsen. Im Vergleich zum ersten Quartal sank das Wachstum von 23 Prozent auf rund 20 Prozent. Zudem kündigte der Onlineriese ein neues Treueprogramm an.

Nach vorläufigen Zahlen ist Zalando im zweiten Quartal 2017 um 19 Prozent bis 21 Prozent gewachsen. Damit stieg der Umsatz auf rund 1,1 Mrd. Euro. Im ersten Quartal war noch ein Wachstum von 23 Prozent verbucht worden. Zwischen April und Juni betrug das bereinigte EBIT 80 bis 86 Mio. Euro, was einer Marge von 7,3 Prozent bis 7,8 Prozent entspricht. Im ersten Halbjahr erzielte der Onlinehändler Erlöse in Höhe von rund 2,1 Mrd. Euro.

„Wir sind mit der ersten Jahreshälfte 2017 zufrieden und investieren weiter, um unsere ambitionierten Wachstumsziele von 20 bis 25% in diesem Jahr und darüber hinaus zu erreichen. Damit wachsen wir weiterhin deutlich schneller als der Onlinemarkt. Unsere Investitionen, wie beispielsweise in Fulfillment oder unser Vorteilsprogramm Zalando Zet, sind das Fundament für dieses zukünftige Wachstum“, resümiert Zalando Co-CEO Rubin Ritter

Das neue Treueprogramm

Zalando Zet soll Kunden eine Reihe zusätzlicher Premium-Leistungen bieten: Mitglieder erhalten zum Beispiel ihre Lieferung schneller, darunter auch am gleichen Tag, und haben die Möglichkeit, Rücksendungen auf Abruf abholen zu lassen. Darüber hinaus umfasst Zalando Zet nach Angaben des Unternehmens eine persönliche Styling-Beratung und frühzeitigen Zugang zu ausgewählten Verkaufsaktionen. In der ersten Phase können Kunden auf Einladung in vier deutschen Städten (Berlin, Leipzig, Frankfurt und Hannover) den Dienst testen und anschließend für 19 Euro pro Jahr Mitglied werden.  

Katharina Müller / 19.07.2017 - 11:27 Uhr

Katharina Müller / 19.07.2017 - 11:27 Uhr

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