AIMPES

Italienische Lederwarenindustrie erhöht Umsätze

Die italienische Lederwarenindustrie hat ihre Umsätze im Jahr 2017 gesteigert. Das teilte der italienische Herstellerverband AIMPES am Rande der Messe Mipel mit.

Vorläufigen Zahlen zufolge erhöhte sich der Umsatz der italienischen Lederwarenhersteller in den ersten zehn Monaten 2017 um über 14 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro. Dabei zeichnen Taschen (+12,2 Prozent) für den höchsten Umsatzanteil verantwortlich, gefolgt von Kleinlederwaren (+15 Prozent).

Unter den Exportmärkten entwickelte sich vor allem die Schweiz mit einem Plus von mehr als 34 Prozent positiv. Die Geschäfte mit Deutschland liefen auf stabilem Niveau (+ 1 Prozent). Der russische Markt erholt sich weiter. Nach einem Plus von 13 Prozent im Jahr 2016 kletterten die Umsätze in den ersten zehn Monaten 2017 um weitere 6,7 Prozent. Das aktuelle Exportvolumen von 95,5 Mio. Euro liegt aber immer noch rund 7 Prozent unter den "Vor-Rezessionswerten" aus dem Jahr 2014 (102,9 Mio. Euro). Nur wenige Exportmärkte zeigen eine negative Entwicklung auf. Dazu gehören Singapur, Ungarn, die Türkei und Belgien.

Die Lederwarenimporte kletterten zwischen Januar und Oktober 2017 um 7,7 Prozent. Rund 71 Prozent der Menge kamen dabei aus Produktionen in Fernost. Ihr Wertanteil von 39 Prozent liegt aufgrund der niedrigeren Durchschnittspreise weit darunter. China bleibt dabei das traditionell wichtigste Herkunftsland, gefolgt von Frankreich.

Tobias Kurtz / 26.02.2018 - 16:32 Uhr

Tobias Kurtz / 26.02.2018 - 16:32 Uhr

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