Japan bleibt wichtigster Markt

Furla wächst auf allen Märkten

Furla will sein Store-Netz weiter ausbauen. (Foto: Furla)
Furla will sein Store-Netz weiter ausbauen. (Foto: Furla)

Die Furla Gruppe hat 2016 einen Umsatz von 422 Mio. Euro erzielt (+24,5%). Das EBITDA des italienischen Modeunternehmens erhöhte sich nach eigenen Angaben fast doppelt so stark wie im Vorjahr (+48%).

Furla ist in über 100 Ländern vertreten. Die Anzahl der Monobrand-Stores erhöhte sich von 415 im Jahr 2015 auf 444 im Jahr 2016. Diese Stores werden zu gleichen Teilen direkt und als Franchise betrieben. Zudem ist Furla an über 1.200 Standorten in Multibrand-Stores und Department Stores vertreten.

Die Vertriebsstrategie soll 2017 beibehalten werden. Im ersten Halbjahr plant dasUnternehmen die Eröffnung eines wichtigen Ladengeschäfts in Amsterdam. Im zweiten Halbjahr will das Label seine Präsenz in China, Australien, Deutschland und Großbritannien weiter ausbauen.

Das Modeunternehmen verzeichnete in allen Märkten Zuwächse. In Italien wuchs der Umsatz um 18% und beträgt jetzt 20% des Gesamtumsatzes. Die EMEA-Region (Italien ausgenommen) verzeichnete ein Plus von 23,5% auf annähernd 29% des Gesamtumsatzes. Führender Markt des Unternehmens ist nach wie vor Japan. Dort stieg der Umsatz um 31,7% auf 24% des Gesamtumsatzes.

Die um anorganische Effekte bereinigten Umsatzzahlen auf vergleichbarer Fläche zeigen 2016 ein Plus von 9%, das sich auf alle Regionen verteilt. Auch der Einzelhandel an Flughäfen legte 2016 zu. Inzwischen betreibt das Unternehmen 262 Geschäfte in 63 Ländern und erzielte damit ein Umsatzplus von 40%. Furla geht davon aus, dass der Einzelhandel an Flughäfen, insbesondere in der Region Asien-Pazifik, auch weiter wachsen wird. Mit dem Launch von MyFurla und dem russischen Online-Shop stärkte Furla sein Online-Geschäft.

Tobias Kurtz / 09.03.2017 - 11:56 Uhr

Tobias Kurtz / 09.03.2017 - 11:56 Uhr

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