Erfolgreicher Geschenkartikel-Prospekt

Assima will Trendpräsentation auf der Fläche verbessern

Reges Ordertreiben bei der Assima-Messe in Mainhausen. (Foto: Assima)
Reges Ordertreiben bei der Assima-Messe in Mainhausen. (Foto: Assima)

Ware und Information standen im Mittelpunkt der Assima-Mitgliedermesse am 3. und 4. März in Mainhausen. Zudem präsentierte die Zentrale das Ergebnis einer Marketinganalyse.

Neben den Kollektionen für H/W 17/18 stellte die Zentrale um Geschäftsführer Siegfried Despineux ihre Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Geschenkartikel-Prospekten vor. Fazit: „Die Ergebnisse bestätigen uns in dem Festhalten an einem Marketinginstrument, das von vielen bereits tot gesagt wurde. Unser Geschenkartikel-Prospekt hebt sich ab von vergleichbaren Maßnahmen und zahlt nicht nur im Hinblick auf Umsatz, sondern auch hinsichtlich des Images auf das Markenkonto unserer Mitglieder ein", bilanziert Angelika Knobloch, Marketing- und Einkaufsleitung Assima.

Bewertet wurden neben Umsätzen und Top Ten-Artikeln weiche Faktoren wie Layout, Produktauswahl, Dekomaterial oder die Onlinedarstellung auf der Homepage. Die Aussagen der teilnehmender Händler unterstreichen den Erfolg des Werbeinstruments: "Prospekt hatte Nachwirkung", "Brachte Bewegung auf der Homepage" oder "Langer Nachhall, guter Frequenzbringer, beliebt bei Mitarbeitern und Kunden, wertiges Image" lauten drei exemplarische Zitate. Die Umsätze an den Tagen nach Streuung des Prospektes hätten sich fast verdoppelt. Auch die Tagesumsätze der nicht im Prospekt erfassten Ware hätten sich spürbar erhöht. Für Herbst/Winter 2017 wird es daher wieder einen Geschenkartikel-Prospekt geben, bei dem Sortimentsbild, Prospekt und begleitende POS-Aktionen Hand in Hand gehen sollen.

Eine Neuerung: Zukünftig sind die Liefertermine so aufeinander abgestimmt, dass der Assimist einen Trend nicht nur einmal mit modischer Ware aufnehmen kann. Zwei Monate später könne er künftig neue Ware zum selben Trend auf die Fläche bringen. "Diese Vorgehensweise unterstreicht die modische Kompetenz unserer Mitglieder. So können Kaufanreize vor allem bei modischen Trendthemen über ein regelmäßig wechselndes Warenangebot geschaffen werden. Trends entwickeln sich heute in kürzester Zeit, und dieser Entwicklung muss der Handel mit seinem Angebot entsprechen", begründet Knobloch die Ausweitung der Liefertermine. Die Assima fühlt sich durch die Höhe des Ordervolumens in ihrer Entscheidung bestätigt.

Mit mehr als 80 Marken finden am 14. und 15. Juli wieder die Ordertage Mainhausen in sechs Hallen in Mainhausen statt.

Tobias Kurtz / 13.03.2017 - 10:13 Uhr

Tobias Kurtz / 13.03.2017 - 10:13 Uhr

Weitere Nachrichten

Footfall-Index – 12. Kalenderwoche 2017

Frequenz im Handel sinkt dramatisch

Bedenkliche Ruhe in den deutschen Innenstädten: In der 12. Kalenderwoche ging die Besucherfrequenz im Einzelhandel deutlich zurück.


Größerer Stellenwert von E-Commerce

Einzelhandelsausbildung wird modernisiert

Die beiden Kernausbildungsberufe im deutschen Einzelhandel Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel und Verkäufer/Verkäuferin sind modernisiert worden. Die Änderungen wurden am 20. März im Bundesgesetzblatt verkündet.


Interaktive Schaufenster

Wie Schuhe24 Kunden nach Ladenschluss begeistern will

Die Onlinehandelsplattform Schuhe24 startet bei ausgewählten Ladengeschäften in Deutschland mit interaktiven Schaufenstern. Videos sollen für Aufmerksamkeit sorgen und Kunden zur Interaktion einladen.


Geschäftsbetrieb soll normal weiterlaufen

Roeckl beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung

Die Roeckl Handschuhe & Accessoires GmbH und Co. KG hat am 21. März Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. In Deutschland trennt man sich von sieben Standorten und rund 45 von 200 Mitarbeitern.


Gegen Missbrauch des Begriffes "Leder"

Lederverband wehrt sich gegen Verbrauchertäuschung

„Vegan Leder", „PU-Leder", „Textilleder": Der Verband der Deutschen Lederindustrie (VDL) wehrt sich gegen die wettbewerbswidrigen Verwendung der Bezeichnung "Leder".